Stiftung Mercator

 

DAS WAR DIE BUNDESKONFERENZ 2017 IN BERLIN!

Mitreden, hörbar machen und mitgestalten – bei der Bundeskonferenz 2017!

Vom 24. bis 26. März in Berlin.

ÜBER DIE BUNDESKONFERENZ 2017

Die vergangenen zwei Jahre wurden dominiert von Schlagwörtern wie „Flüchtlingskrise“, „Willkommenskultur“, von Debatten um gesellschaftlichen Zusammenhalt, von grenzenloser Hilfsbereitschaft auf der einen und Protesten und verbalen sowie physischen Gewaltausbrüchen auf der anderen Seite. Die Reaktionen auf die Aufnahme von Geflüchteten, als auch hochgeschaukelte, diffuse Ängste vor Muslimen und einer vermeintlichen „Islamisierung“ Deutschlands machen deutlich, dass wir uns von einer offenen Gesellschaft und von einem respektvollen Umgang miteinander weiter entfernt haben. Die demokratische Dialogkultur hat in Zeiten von „hate speech“, „fake news“ auf Social-Media-Kanälen, Stigmatisierungen und verbalen Pöbeleien massiven Schaden genommen.

Eine gesellschaftliche Verständigung zwischen den einen und „den anderen“ gelingt nicht. Der Diskurs ist kaputt und mündet in verbale Entgleisungen oder in Schweigen. Aber warum eigentlich? Und wie können wir den Dialog wieder „flicken“?

Es scheint momentan kein Patentrezept zu geben, den Dialog in Gang zu bringen. Wir brauchen unterschiedliche Perspektiven und den Austausch.  Dazu gehört auch, sich selbst zu reflektieren, aktiv zu werden und in den Dialog zu treten.

Es trafen sich 40 engagierte junge Menschen zwischen 17 und 25 Jahren, die gemeinsam an drei Tagen in verschiedenen Sessions unter der Überschrift „Den Dialog flicken. Wege zurück zu Meinungsvielfalt & Gesprächskultur“ miteinander diskutierten und selbst aktiv wurden. Der Dialog startet.

  • Training & Coaching: Die Teilnehmenden trafen auf Expert*innen, aber auch auf Macher*innen, die einen breiten Zugang zur Thematik und der Fragestellung ermöglichen. Neben einem wissenschaftlichen Input durch verschiedene Expert*innen und dem gemeinsamen Austausch, gaben Aktivist*innen, Blogger*innen inspirierende und motivierende Einblicke in ihre Arbeit um Teilnehmende zum Aktivwerden zu inspirieren.

  • Spannendes Netzwerk: Es lernten sich 40 junge Engagierte kennen, die sich bundesweit vernetzen. Das Netzwerk der Jungen Islam Konferenz besteht mittlerweile aus mehr als 450 jungen Menschen.

Bei Fragen steht Dir Tarek unter tarek.muendelein@j-i-k.de 030/ 28 87 45 67-6 zur Verfügung.

Die Plätze waren insgesamt und pro Bundesland leider begrenzt und wurden paritätisch besetzt. Nächstes Jahr besteht die Möglichkeit, sich für die Bundeskonferenz 2018 zu bewerben!

Flyer der Bundeskonferenz 2017 zum Download (PDF)

Weitere Infos hier.