Stiftung Mercator

JIK Berlin 2014: "Berliner Identität - Stadt als Urheberin einer vielfältigen Gesellschaft"

Im Oktober 2014 tagte die JIK Berlin zum zweiten Mal. Vierzig Teilnehmende aus allen zwölf Berliner Bezirken diskutierten über das Thema “Berliner Identität – Stadt als Urheberin einer vielfältigen Gesellschaft”.

Was macht die Hauptstadt als öffentlichen Raum so besonders? Und wie beeinflusst gelebte Vielfalt unsere Stadt positiv?

Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, mit Zeitzeugen und Migrationsexperten über Berliner Migrationsgeschichte zu sprechen und sich mit renommierten Architekten über moderne Konzepte von Stadtarchitektur auszutauschen und zu informieren. Verschiedene Berliner Aktionskünstler und –künstlerinnen stellten ihre Projekte vor und gaben Impulse, wie öffentlicher Raum gestaltet werden kann.

Im Planspiel befassten sich die Teilnehmenden mit dem hoch-brisanten gesellschaftlichen Thema eines Moscheeneubaus und dem darum entstehenden Konflikt. Sie schlüpften in die Rolle von Befürwortern, Gegnern, Stadträten und Vertretern der Moscheevereine und wurden so für die unterschiedlichen Positionen sensibilisiert.

In diversen Workshops tauschten sich die Teilnehmenden untereinander über Islam und Muslime in Deutschland und in Berlin sowie über Diskriminierung im Alltag aus. Zusammen haben sie verschiedene konkrete Ideen dazu erarbeitet, wie Berlin seine Vielfalt noch sichtbarer im öffentlichen Raum verankern kann.