Stiftung Mercator

JIK Talks 2017: Feminislam - Wie offen ist Feminismus für Islam / 19.10.2017 in Berlin

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Die Debatten über Islam und Feminismus geben bisher keine Antworten auf die Fragen des Zusammenlebens in einer offenen und vielfältigen Gesellschaft. Die Frage nach der Vereinbarkeit von Feminismus und Islam bedarf jedoch einer gesamtgesellschaftlichen Antwort.

JIK Talks bringt Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen, NGO´s und Blogger*innen unter der Überschrift »Feminislam. Wie offen ist Feminismus für Islam?« zusammen. In 5 Kurzvorträgen präsentiert ein heterogener Mix aus Speaker* innen verschiedene Sichtweisen auf die Frage, ob und wie Feminismus und Islam zusammen funktionieren können. In einem Panel werden anschließend die verschiedenen Ideen und Meinungen zusammengebracht. Die Veranstaltung ist dabei ein Plädoyer für den Versuch, Feminismus neu zu denken und will hierfür neue Impulse und Denkanstöße liefern.

 

Speaker*innen:

Stefanie Lohaus ist Journalistin und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist Mitbegründerin und Mitherausgeberin des Missy Magazine. Seit 2014 ist sie außerdem Redakteurin des feministischen Blogkollektivs 10nach8 auf Zeit Online.

Hengameh Yaghoobifarah ist freie Journalist*in, Redakteur*in, Referent*in und DJ und beschäftigt sich mit Körperpolitiken, Queerfeminismus, Antirassismus und Popkultur.

Gabriele Boos-Niazy ist Sozialwissenschaftlerin. Vor rund 30 Jahren ist sie zum Islam konvertiert und ist Gründungsmitglied sowie Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses muslimischer Frauen (AmF). Das AmF ist eine unabhängige Vereinigung zur Verbesserung der gesellschaftlichen Partizipation muslimischer Frauen.

Dr. Reyhan Şahin forscht zu Islam, Sprache und Gender an der Universität Hamburg. Unter dem Künstlernamen "Lady Bitch Ray" ist sie als Rapperin, Performance-Künstlerin und Aktivistin tätig. Für ihre umfassende Doktorarbeit zur Bedeutung des muslimischen Kopftuchs in Deutschland erhielt sie den Deutschen Studienpreis.

Dr. Nimet Seker ist Islamwissenschaftlerin, Germanistin und Ethnologin. Sie forscht und lehrt u.a. zum Thema Koran und Gender. Sie ist Gründungsmitglied der Alhambra Gesellschaft e.V. und gründete 2011 die Zeitschrift »Horizonte. Zeitschrift für muslimische Debattenkultur.«

Moderation: Anne Wizorek ist selbstständige Beraterin für digitale Medien, Autorin und feministische Aktivistin. Sie ist Gründerin des Gemeinschaftsblogs kleinerdrei.org und initiierte 2013 den Hashtag #aufschrei, der mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde.

WANN & WO:

19/10/2017 18:30
Alte Hörsaalruine der Charité
Charitéplatz 1 10117 Berlin

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Plätze erforderlich. Eine Anmeldung ist keine Garantie für einen Sitzplatz.

Wir bitten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zu erscheinen.

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Flyer zum Download!

 

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Junge Islam Konferenz 2017 in Hamburg/Schleswig-Holstein/NRW

3 Bundesländer - 40 Teilnehmer*innen - Mittendrin: DU

Sei bei den Konferenz in Hamburg, Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein dabei!
Du bist zwischen 17 und 25 Jahre alt und möchtest mit gleichaltrigen Muslim*innen und Nicht-Muslim*innen für eine gleichberechtigte, plurale Gesellschaft aktiv werden? Zwei ganze Wochenenden kannst du an verschiedenen Orten mit Expert*innen über Themen wie Vielfalt, Identität, Diskriminierung und das Zusammenleben in deinem Bundesland diskutieren.
So geht's: Melde dich direkt online an für Hamburg, NRW, oder Schleswig-Holstein.

Wir freuen uns auf Dich! 

Du hast noch Fragen? Dann schreibe eine Mail an .

 

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#WenSiehstDu

Eine Frage, tausend Bilder im Kopf. Mit dem Hashtag #WenSiehstDu fordern junge Menschen aus Deutschland ihren Betrachter heraus und zeigen, mit welchen Vorurteilen sie sich täglich konfrontiert sehen. Jede*r kennt Blicke voller falscher Vorannahmen und viele haben Stereotypisierung am eigenen Leib erfahren. Was am Ende zählt ist aber, wer man wirklich ist: Ob Bayern- oder Metallica-Fan, definieren wollen sich die Jugendlichen selbst.

Mit der Aktion #WenSiehstDu machen wir auf Alltagsrassismus und Vorurteile aufmerksam.  Die jungen Protagonist*innen konfrontieren uns mit unseren eigenen Vorurteilen und verraten uns, wer sie wirklich sind.

Entwickelt und umgesetzt wurde die Aktion von Teilnehmer*innen der Jungen Islam Konferenz. 80 junge Menschen stellten sich der Herausforderung und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Wir sind bunt und jede*r ist einzigartig.

Werde Teil der Aktion und verbreite die Idee auf facebook oder Instagram. Benutze den Hashtag #WenSiehstDu und schreib uns, mit welchen Vorurteilen Du zu kämpfen hast!

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Bundeskonferenz März 2017

Mitreden, hörbar machen und mitgestalten – bei der Bundeskonferenz 2017! Inputs zum Nachhören findet ihr auf Soundcloud.

Das Programm für die Bundeskonferenz 2017 zum Download (PDF)

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JIK Talks

JIK Talks brachte Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen, NGO’s, Blogger*innen und Expert*innen aus Politik und Zivilgesellschaft unter der Überschrift »Wer ist dieser Deutschland?« zusammen.

In 8 Impulsvorträgen gab ein heterogener Mix aus Speaker*innen persönliche, motivierende und inspirierende Einblicke in ihre Erfahrungen mit Pluralität im Deutschland von heute. Die Talks sind dabei ein Plädoyer für eigenes Engagement und Verantwortung in einer modernen und offenen Gesellschaft.

Denn: Wir sind Deutschland. Und Deutschland ist das, was wir daraus machen.

Alle Beiträge der Speaker*innen gibt es zum Nachhören auf Soundcloud.

Ein Video der Veranstaltung finden Sie hier

JIK Talks #1

Mit Impulsvorträgen von:

Liane Bednarz
Juristin und Publizistin
Zum Interview

Rayk Anders
Youtuber und Initiator von "Armes Deutschland"
Zum Interview

Fatuma Afrah
Frauenrechtlerin
Zum Interview

Imam Ludovic Mohamed Zahed

LGBT-Aktivist
Zum Interview

Während Liane Bednarz, Juristin und Publizistin, die Gründe des ansteigenden Rechtspopulismus im Deutschland von heute umreißen wird, beleuchtet YouTuber Rayk Anders, Initiator von "Armes Deutschland", Deutschlands Rechtspopulisten auf seine sehr eigene humoristische Art. Die Frauenrechtlerin Fatuma Afrah gibt Einblicke in ihren Lebensweg als zweifach Geflüchtete und spricht über die Bedeutung von „Human Respect“ für ein positives Miteinander - in Deutschland und überall. In seiner Rolle als Imam und homosexueller Mann berichtet Ludovic Mohamed Zahed von seinem Engagement für mehr Toleranz. Zahed hat 2012 in Paris eine Moschee eröffnet, die schwule, lesbische, bi- und transsexuelle, kurz: LGBT-Muslime willkommen heißt.

JIK Talks #2
22.10.2016, 16.15 - 20.00 Uhr 

Mit Impulsvorträgen von:

Jenny Renner
Vorstandsmitglied LSVD und LGBT-Aktivistin
Zum Interview

Fereshta Ludin
Lehrerin, Autorin und Symbolfigur in der Kopftuchdebatte
Zum Interview

Raul Krauthausen

Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit
Zum Interview

Armin Langer
Koordinator der Salaam-Shalom Initiative
Zum Interview

Über das Recht auf Selbstbestimmung und ihr Engagement für Chancengleichheit spricht Fereshta Ludin, Lehrerin, Autorin und Symbolfigur in der Kopftuchdebatte. Über die Alltagsprobleme und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Behinderungen und warum Inklusion und Anti-Diskriminierungsarbeit schon mit der Sprache beginnen, spricht Raul Krauthausen, Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit. Àrmin Langer stellt die Salaam-Schalom Initiative vor und spricht über die Bedeutung der muslimisch-jüdischen Zusammenarbeit. Über ihr Engagement für die gleichen Chancen auf Selbstverwirklichung für Frauen und Männer berichtet Jenny Renner, Vorstandsmitglied des LSVD Thüringen.

Das Programm zum Download (PDF).